Content Marketing oder Copywriting – gibt’s da überhaupt einen Unterschied?

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Der Begriff Copywriting ist im deutschen Markt noch nicht lange etabliert – die treffendste Übersetzung ins Deutsche ist wahrscheinlich der Werbetexter. Allerdings kommt das dem Copy Writer aus meiner Sicht zu kurz, während sich Werbetexter oft nur um kurze Passagen kümmern, kann ein Copywriting-Projekt – zum Beispiel für eine Webseite – mehrere tausend Worte umfassen. Damit stellt sich dann allerdings die Frage, was die Abgrenzung zum Content Marketing sein soll.

Schlussendlich schreiben beide Texte, die für Offline- und Online-Inhalte genutzt werden können. Ein Irrglaube. Der Content Writer und der Werbetexter haben kaum Gemeinsamkeiten; sie ergänzen sich aber im Optimalfall.

 

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Die Person hinter dem Content Marketing

Der Content Writer schreibt Inhalte und befasst sich mit dem sogenannten Content Marketing. Das bedeutet, dass der Content Writer einen suchmaschinenoptimierten Text verfasst. Der Content Writer setzt auf Keywords, Meta Tags und die richtigen Keywords. Das Ziel ist es, dass der von Ihm geschriebene Inhalt sich so weit wie möglich verbreitet – beispielsweise über "Likes" und "Shares" in den sozialen Netzwerken oder aber auch durch Erwähnungen auf anderen relevanten Blogs. Content Writer verfassen unter anderem auch Texte für Magazin, schreiben Artikel, Whitepapers und so weiter. Im Regelfall handelt es sich um journalistisch begabte Persönlichkeiten, die redaktionelles Schreiben "im Blut haben". Sie verfassen Texte mit höherer Wortanzahl und schildern komplexe Details, wobei sie die ganze Zeit nur ein Ziel verfolgen: Ihre Texte sollen online verbreitet werden; nur dann, wenn die Reichweite vergrößert werden kann, sehen sie ihre Arbeit als erledigt an.

 

Wie Aufgaben des Copy Writers

Der Copy Writer schreibt - wie der Name bereits vermuten lässt - ebenfalls Texte. Vorwiegend schreiben Copy Writer lange Texte, beispielsweise für Webseiten oder E-Mail Newsletter. Vorwiegend werden Copy Writer bei Marketing-Kampagnen eingesetzt, wobei die Texter mehrere Personen überzeugen sollen, ähnlich zu handeln oder mitunter auch ähnlich zu denken. Wortspiele und kreative Ideen sind daher besonders gefragt. Geschichten, Texte, Erinnerungen - all jene Faktoren helfen beim Aufbau der persönlichen Beziehung mit ihrem Publikum. Gute Texte können dabei extrem wichtig für den finanziellen Erfolg eines Unternehmens, wie diese Fallstudie zeigt.

Jeder, der also eine Webseite betreibt oder irgendetwas verkauft, sollte sich also zumindest einmal Gedanklich mit dem Thema Copywriting auseinandergesetzt haben.

 

Der Unterschied

Auch wenn es Gemeinsamkeiten gibt, überwiegen die Unterschiede, die jedoch gerne (oder unbeabsichtigt) übersehen werden. Auch wenn Copy Writer und Content Writer Texte schreiben, sind andere Vorgaben einzuhalten und andere Punkte zu berücksichtigen.

Oben habe ich bereits geschrieben, dass Content Writer und Copy Writer sich im Optimalfall ergänzen. Denn beide haben im Endeffekt dieselben Ziele: Traffic-Steigerung, mehr Kunden und mehr Umsatz zu generieren und eine gute Beziehung zu bestehenden oder neuen Kunden aufzubauen.

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Der perfekte Verkaufstext

Doch was macht den perfekten Verkaufstext aus? Welche Vorlagen und Regeln gibt es? Gibt es tatsächlich erfolgversprechende Strategien? Im Folgenden habe ich 10 gute Tipps für erfolgreiches Copy Writing aufgelistet:

 

Tipp Nummer 1

Das Ziel des Verkaufstextes

Soll eine Beratung angeboten werden, neue Produkte verkauft oder die Serviceleistungen verbessert werden? Richten Sie danach Ihren Text aus! Wichtig ist dabei, dass man vor allem von Benefits und nicht von Features spricht. Den Kunden interessiert nicht, was ein Produkt kann, den Kunden interessiert, welche Vorteile oder Erleichterungen ihm das Produkt bringt.

Tipp Nummer 2

Für die Kunden schreiben

Ihnen muss der Text nicht gefallen - die Kunden müssen angesprochen und überzeugt werden. Man sollte die Kunden mit Informationen versorgen, mit den Benefits überzeugen und darauf achten Sie, keine fachspezifischen Ausdrücke zu verwenden, die der Laie mitunter gar nicht versteht.

Tipp Nummer 3

Kurz und bündig

Man sollte keine Romane schreiben. Schlussendlich soll das Produkt verkauft oder der verbesserte Service angeboten und keine Geschichte verkaufen werden. Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines typischen Internetnutzers liegt bei ca. 8-10 Sekunden, in dieser Zeit muss der Leser überzeugt sein, zumindest weiterzulesen.

Tipp Nummer 4

Die Überschrift

Anknüpfend an den dritten Tipp sollt man eine packende Überschrift setzen. Nur dann, wenn die Überschrift den Kunden anspricht, wird er auch den weiteren Text lesen.

Das Fazit

Content Marketing und Copywriting - auf den ersten Blick gibt es kaum Unterschiede. Wer sich jedoch mit den unterschiedlichen Aufgaben auseinandersetzt und somit einen Einblick erhält, wird relativ schnell feststellen, dass es zwar ein paar Gemeinsamkeiten gibt, die Unterschiede aber überwiegen.

 

Bilder:

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