Home Office? Oder wo bist du am kreativsten?

Home Office? Oder wo bist du am kreativsten? - 5.0 out of 5 based on 5 votes

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gerade habe ich auf projektieren.de den Blogbeitrag über Home Office und Büro gelesen und kam mir vor als hätte ich diesen Beitrag selbst geschrieben. Da es sowieso ein Thema ist welches ich schon lange Kopf habe, passte diese Anleitung ganz gut dazu.

Selbstständig von zu Hause aus...

Ich war insgesamt vier jahre lang selbstständig und hatte da auch nur ein Home Office. Wie bereits Jens schrieb, hat es zwar ein paar Vorteile aber auch sehr viele Nachteile seinen Arbeitsplatz zu Hause zu haben. Schnell mal in die Küche gehen, mal mit dem Hund raus, die Familie die immer mal wieder reinkommt oder sei es eine kurze Müdigkeit die man im Homeoffice ja dann auch mal schnell weg schlafen kann... All das kenne ich nur zu gut und es sind aber alles keine Vorteile, sondern eben Nachteile da sie einen von der Arbeit extrem abhalten und vor allem von der Produktivität. Mann kommt nicht einmal annähernd an das Pensum run was man in einem Büro schaffen würde.

Und natürlich kommt man bei einem Home Office auch nicht wirklich zur Ruhe. Dadurch dass man eh schon weniger schafft, durch die ganzen Ablenkungen, springt man dementsprechend auch nachts noch mal schnell auf und geht ins Büro um noch ein paar Dinge zu erledigen. Das sorgt wiederum dafür am nächsten Tag müde zu sein wodurch wieder weniger geschafft wird oder dass man, weil man es kann, einfach noch mal etwas länger schläft und eben auch dadurch wieder weniger als geplant schafft...

 

Von der Selbstständigkeit in feste Arbeit

Daher hatte ich mich dann auch 2011 ganz bewusst dafür entschieden wieder einen festen Job zu suchen und vor allem Regelmäßigkeit in meinen Tagesablauf, in mein Leben, zu bekommen. Das ist nun 4 Jahre (2011) her und ich muss sagen es war die beste Entscheidung die ich seit langem getroffen hatte.

Seitdem habe ich wie gesagt nun immer einen festen Job, konnte so ganz aber doch nicht von einem kleinen Nebengewerbe ablassen. Schließlich ist es ja auch meine Leidenschaft und dementsprechend habe ich noch ein paar Seiten die ich nebenberuflich, besser gesagt hobbymäßig, betreibe und befülle.

 

Nachts und weitere unproduktive Zeiten

Nun zu dem Thema wo ich am kreativsten bin: Im Home Office damals war es das nicht, zum Anfang vielleicht noch, doch schon nach kurzer Zeit - durch nunmal die genannten Ablenkung, nicht mehr. Das sieht heute immer noch ähnlich aus, außer es ist Nacht. Habe ich die Zeit, sprich nächsten Tag frei oder mal wirklich eine Nacht in der ich nicht schlafen kann, was jetzt bei meinem regelmäßigen Tagesablauf aber selten vorkommt, dann schnappe ich mir zuerst im Bett noch mein Smartphone oder Tablet und schreibe drauf los. Nachts habe ich einfach die besten Einfälle und die meiste Kreativität. Es herrscht absolute Ruhe drinne und draußen, wodurch der Kopf frei ist fürs Schreiben.

Doch wie gesagt schlafe ich Nachts meistens und in den letzten Monaten haben sich meine Ideen regelrecht aufgestaut. Es gab so viel über das ich endlich mal schreiben wollte, doch fehlte mir die Zeit. Die Arbeit, die Familie und mein Hobby der Baseball Sport, haben kaum noch Luft für das Schreiben gelassen. Hinzu kommt dass ich seit dem Mai 2014 eine tägliche Fahrzeit von gut einer Stunde und 30 Minuten täglich habe. 45 Minuten morgens zur Arbeit hin und dasselbe wieder zurück. 1 1/2 Stunden jeden Tag die sozusagen für nichts drauf gingen und einfach nur unproduktiv sind. Vor einem Monat dann habe ich es zum ersten Mal versucht was ich schon lange im Hinterkopf hatte, mich bisher nur nie mit anfreunden konnte oder wollte: Das Schreiben über die Spracheingabe. Kopfhörer mit Mikrofon ans Smartphone angeschlossen, Evernote geöffnet und schon konnte es losgehen. Ganz zu Beginn fiel es mir noch etwas schwer Gedanken einfach zu sprechen anstatt sie zu schreiben, doch jetzt habe ich mich daran schon sehr gewöhnt und schaffe fast täglich 2 bis 4 Artikel nur während meiner Autofahrt zur Arbeit und wieder zurück. Wenn ich dann zuhause die Zeit finde überfliege ich den Artikel noch mal und baue die Spracheingabe Fehler aus und schwupps ist der Artikel veröffentlicht. Die eigentlich bisher immer verlorene Zeit nutze ich somit optimal. Hinzu kommt, dass so 45 Minuten Fahrzeit einem vorkommen wie 5 Minuten. Und wenn es nicht gerade Dezember oder Januar ist, habe ich zudem einen wunderschönen Ausblick auf die Natur. Gerade jetzt im Februar mit wunderschönem Sonnenaufgang morgens und Sonnenuntergang bei der Rückfahrt. Da sprießt die Kreativität förmlich aus einem raus ;-)

Update: Neben dem Bloggen während der Fahrt, bin ich jetzt auch auf Podcasts gekommen. Mehr dazu fibdet Ihr hier.

 



 

 

 

Kommentare   

Mobile-Blade
0 # Mobile-Blade 2015-04-26 01:39
Das mit dem Diktieren von Texten via Spracheingabe klingt wirklich interessant. Derzeit wird das Wochenende für das Schreiben von Artikeln genutzt und dementsprechend auch Zuhause. Ich habe nur ein Problem damit Dinge unerledigt niederzulegen, wenn ich etwas anfange, muss es auch beendet werden.. Manchmal auch bis in die Nacht. ^^
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